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Heimat im Herz Das Leben der ungarischen Architektin Mary Nagy Zwischen Puszta und Plattensee erlebte Maria Nagy ihre Jugend. Ihre Utopien entwarf sie als Studentin am Reißbrett. Irgendwann folgte die Magyarin ihrer deutschen Liebe an den Rhein. Längst ist die Liebe gegangen, doch die Architektin blieb. In Köln hat sie ihr Leben gefunden. Mit Leidenschaft zieht die 42Jährige Häuser hoch, entwirft Möbel und baut Dachstühle. Wenn sie mit ihrem Beruf eins geben will, dann ist es das Schöne, das Vollkommene, reine Ästhetik. Sie tanzt für ihr Leben gern, trinkt ungarischen Wein und isst scharfen Paprika. Maria Nagy genießt den Westen und nennt sie sich doch ein Kind des Ostens. Weniger ist mehr. Für Maria Nagy ist dieser Satz eine Lebensmaxime und Arbeitsphilosophie. In klaren Formen gestaltet die ungarische Architektin Kindergärten, Altenheime, Hotels, Innenräume. Ihre eigene Wohnung baute sie selbst aus und überzeugte die Jury, die herausragende Konzepte auswählte für den bundesweiten "Tag der Architektur". Unter dem Motto "Raum erleben" laden 500 nominierte Architekten in NRW zum Tag der offenen Tür ein. Am 25. und 26. Juni präsentiert auch Maria Nagy das Dachgeschoss eines denkmalgeschützten Hauses der Öffentlichkeit. Das Portrait schaut hinter die Fassaden der freischaffenden Architektin. (demnächst, Funkhaus Europa, WDR 5) |
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